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Erfahren Sie anhand der News mehr über die Welt der Transporte, wie sie sich durch angepasste Richtlinien verändert und was uns sonst noch bewegt.

Aufhebung der Industriezölle per 1. Januar 2024

Wie bereits seit einiger Zeit den Medien zu entnehmen, haben sich beide Kammern (Stände- und Nationalrat) klar für ein Ja zum Zollabbau für Industrieprodukte ausgesprochen. Die parlamentarischen Schlussabstimmungen zum Thema erfolgten am 01.10.2021.

Der Bundesrat hat nun in einer Medienmitteilung vom 02.02.2022 informiert, dass die Umsetzung der Aufhebung der Industriezölle per 01.01.2024 erfolgt. Damit einhergehend soll auch der komplexe Zolltarif für Industrieprodukte vereinfacht werden.

Von dieser Massnahme erhofft man sich eine Stärkung des Wirtschaftsstandortes Schweiz und somit einen volkswirtschaftlichen Gewinn. Schweizer Unternehmen sollen damit Ihre Produktionskosten und Ihren administrativen Aufwand im Zusammenhang mit der Einfuhr senken können – man rechnet mit jährlichen Einsparungen von ca. 600 Mio. Franken (Zölle und administrativer Aufwand).

Es ist davon auszugehen, dass Ursprungsnachweise dennoch auch künftig beim Import in die Schweiz eine grosse Rolle spielen werden, da ein Vorliegen eines Präferenznachweises von Vormaterialien für viele Firmen weiter wichtig sein wird. Weiterhin werden nämlich Ursprungsnachweise für den zollbefreiten Export aus der Schweiz in Länder mit bestehenden Freihandelsabkommen (FHA) benötigt. Falls Vorleistungen aus einem FHA-Land/Länderbiet zunächst importiert, weiterverarbeitet und dann wieder in ein FHA-Land/Ländergebiet exportiert werden, wird die schweizerische Firma vom Lieferanten weiterhin Ursprungsnachweise einfordern müssen, wenn nur dank dieser Kumulierung die Ursprungsanforderung erreicht werden kann.

Es ist uns wichtig, Sie frühzeitig über diese Neuerungen in Kenntnis zu setzen, so dass Sie die eventuellen nötigen Massnahmen treffen können.

Weitere Informationen zum Thema entnehmen Sie bitte den folgenden Links und Medienmitteilungen des Bundes:

admin.ch - Industriezölle

Seco - Industriezölle

Beat Weisskopf

Leitung Europa-Verkehre, Verkauf

T: +41 61 467 19 13
M: beat.weisskopf@nordtransport.ch

Tarifentwicklung Europa

Die Entwicklungen im Weltgeschehen in den letzten Tagen und Wochen machen auch uns sehr betroffen. Wir hoffen sehr, dass sich die Situation baldmöglichst beruhigt.

Auch die Transportbranche ist rund um den Krieg in der Ukraine unmittelbar betroffen. Wir müssen feststellen, dass sich der Fahrermangel weiter massiv erhöht hat, das Ladeequipment vielerorts immer knapper wird und durch die exorbitanten Erhöhungen resp. Schwankungen der Treibstoffe, die Frachtkosten teilweise massiv angestiegen sind. Erschwerend kommt die Einführung des EU-Mobilitätspakets und die damit gravierenden Veränderungen im Transportmarkt dazu. Teile davon dürften im Interesse aller Marktteilnehmer sein (u.a. angepasste Mindestlöhne), andere stehen in starkem Widerspruch zu ökonomischen und ökologischen Gesichtspunkten (u.a. regelmässige Rückkehr ins Heimatland (Fahrer, alle 4 Wochen) resp. Rückkehr in das Land der Fahrzeug-Immatrikulation (alle 8 Wochen).

Als Basis der Treibstoffzuschläge arbeiten wir seit Jahren mit dem offiziellen Index der ASTAG (Basis, Quelle: IRU – International Road Transport Union). Dieser widerspiegelt den Anstieg aber nicht mehr zur Genüge.

Die extreme, dynamische Preisentwicklung an den Tankstellen in ganz Europa, zwingt uns zu einer sofortigen Reaktion. Nur so können wir Ihnen weiterhin die erforderlichen Kapazitäten absichern und Lieferketten aufrechterhalten.

Aus Gründen der Transparenz werden wir die «temporären Mehrkosten» auch als solche, in Form einer separaten Rechnungszeile, ausweisen und hoffentlich bald wieder weglassen können.

Wir bedauern diese Entwicklung sehr und bitten um Ihr Verständnis für diesen notwendigen Schritt.

Für Fragen dürfen Sie sich selbstverständlich jederzeit bei uns melden.

Beat Weisskopf

Leitung Europa-Verkehre, Verkauf

T: +41 61 467 19 13
M: beat.weisskopf@nordtransport.ch

Lockdown Shenzhen - Überblick zur Situation

Verzögerung der Laufzeit Ihrer Güter möglich

Durch einen am heutigen Tage verhängten Lockdown kommt es in der Region der Stadt Shenzhen zu nachhaltigen Einschränkungen für private und geschäftliche Vorgänge.

Auswirkungen treffen hierbei im Import & Export sowohl Lieferanten, lokale Niederlassungen, Läger, Häfen sowie ganz allgemein die generelle Abwicklung von Sendungen.

Folgende Übersicht des aktuellen Kenntnisstands:

  • Mit sofortiger Wirkung wurde ein Lockdown von Montag, 14.03.2022 bis Sonntag, 20.03.2022 verhängt.
  • Alle lokalen Unternehmungen werden innerhalb dieses Zeitraums geschlossen.
  • Die «Freihandelszone Yantian» wird ebenfalls innerhalb dieses Zeitraums geschlossen.
  • Es wird keine Annahme von LCL oder FCL Sendungen am Hafen Yantian möglich sein, sofern es sich hierbei um nicht-essenzielle Waren handelt.
  • Schiffe, die bereits be- und entladen wurden, werden im Lockdown-Zeitraum voraussichtlich planmässig auslaufen können.
  • Es wird voraussichtlich zu sogenannten «Port Omissions» kommen, bei denen Schiffe den Hafen Yantian auslassen werden.
  • Innerhalb des Lockdowns wird ebenfalls der ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) eingestellt.
  • Aktuell unklar sind die Auswirkungen für den Flughafen Shenzhen / SZX. Jedoch dürfte es auch hier durch die eingeschränkte Reisefreiheit zu Abweichungen im operativen Ablauf kommen.
  • Im Grenzverkehr mit Hong Kong wird es ebenfalls zu Einschränkungen kommen, da keine Abfertigung von nicht-essenziellen Waren vorgenommen wird.

Wir arbeiten eng mit unseren Partnern vor Ort in China zusammen, um über etwaige Ausweichrouten alternative Optionen zur Verfügung zu stellen.

Kunden, deren Sendungen akut von den Auswirkungen betroffen sind, informieren wir gezielt per separatem Kontakt.

Über die weitere Entwicklung halten wir Sie eng informiert.

Pascal Felten

Leitung Verkauf Übersee & Digitale Projekte

T: +41 61 467 19 23
M: pascal.felten@nordtransport.ch

Letzte Einträge

Wie bereits seit einiger Zeit den Medien zu entnehmen, haben sich beide Kammern (Stände- und Nationalrat) klar für ein Ja zum Zollabbau für Industrieprodukte ausgesprochen. Die parlamentarischen Schlussabstimmungen zum Thema erfolgten am 01.10.2021.

Der Bundesrat hat nun in einer Medienmitteilung vom 02.02.2022 informiert, dass die Umsetzung der Aufhebung der Industriezölle per 01.01.2024 erfolgt. Damit einhergehend soll auch der komplexe Zolltarif für Industrieprodukte vereinfacht werden.

Die Entwicklungen im Weltgeschehen in den letzten Tagen und Wochen machen auch uns sehr betroffen. Wir hoffen sehr, dass sich die Situation baldmöglichst beruhigt.

Auch die Transportbranche ist rund um den Krieg in der Ukraine unmittelbar betroffen. Wir müssen feststellen, dass sich der Fahrermangel weiter massiv erhöht hat, das Ladeequipment vielerorts immer knapper wird und durch die exorbitanten Erhöhungen resp. Schwankungen der Treibstoffe, die Frachtkosten teilweise massiv angestiegen sind.

Durch einen lokalen COVID19-Ausbruch in der Stadt Shenzhen hat sich die lokale Regierung dazu entschieden, einen sofortigen Lockdown auszusprechen.

Dies hat Auswirkungen auf alle lokale Geschäftsvorgänge in der Region.

Auf die aktuell bekannten Details & alternative Lösungen gehen wir infolge ein.

Sturm Ylenia und Zeynep mit teils deutlichen Auswirkungen auf Lieferketten.

Wir informieren akut über die Situation.

Kürzlich durften wir im Gespräch mit dem Spielwaren Verband Schweiz eine Einordnung der Marktentwicklungen im Import ab Asien vornehmen.